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'''Mineralstoffe''' sind lebensnotwendige anorganische Nährstoffe, welche der Organismus nicht selbst herstellen kann; sie müssen ihm mit der Nahrung zugeführt werden. Die hier genannten Stoffe betreffen ausschließlich den menschlichen oder tierischen Organismus; Pflanzen, Pilze und Bakterien benötigen teilweise andere Mineralstoffe.

Da die Mineralstoffe nicht organisch und die sichtbare Aggregate in der Erdkruste, die auch gesteinsbildend sein können (wie Quarz, Calcit, Feldspäte). Gesteine bestehen aus Mineralien, von denen etwa 4000 Arten bekannt sind.

Die Begriffe Mineral und Gestein beschreiben aber nicht dasselbe. Mineralstoffe werden oft kurz als Mineralien bezeichnet, diese Nutzung im Alltagsgebrauch ist jedoch irreführend.

Einteilung und Übersicht

Man teilt die Mineralstoffe im Körper nach zwei Dimensionen ein. Mengen- oder Makroelemente sind mit einer höheren Konzentration als 50?mg/?kg Körpergewicht vertreten. Für Spuren- oder Mikroelemente gilt eine erforderliche Konzentration von weniger als 50?mg/?kg Körpergewicht. Abweichend dafür zählt Eisen zu den Spurenelementen, ist jedoch mit ungefähr 60?mg/?kg Körpergewicht vertreten. Für eine Reihe von Spurenelementen ist bislang ungeklärt, ob sie zufälliger Bestandteil des Menschen sind oder ob sie essentiell sind und ihnen eine physiologische Funktion zukommt.

Für die Funktion ist in allen Fällen die richtige Dosierung entscheidend: Sowohl Mangel als auch Überdosierung können gefährlich sein. Beispiele dafür sind Arsen- oder Selenvergiftung bei Überdosierungen oder die Kupferspeicherkrankheit.

Mengenelemente

Spurenelemente

'''für den Menschen essentiell'''
'''wahrscheinlich für den Menschen essentiell'''
'''möglicherweise für den Menschen essentiell'''

{|
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|-
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| colspan="19"|?
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! colspan="3"|? || * || Ce || Pr || Nd || Pm || Sm || Eu || Gd || Tb || Dy || Ho || Er || Tm || Yb || Lu ||
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| style="background:#006000; color:#ffffff; padding:0 8px;" |organische Grundelemente
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|}

Funktionen im Organismus

Einige Mineralstoffe befinden sich in einem funktionellen Regelkreis und beeinflussen einander, zum Beispiel Natrium und Kalium, die bei der Nervensignalleitung als Gegenspieler wirken. Manche sind Bestandteile von Hormonen, etwa das Iod (Jod) beim Schilddrüsenhormon. Andere, etwa manche Mengenelemente, sorgen gelöst als Elektrolyte in Form von positiv geladenen Kationen und negativ geladenen Anionen für Elektroneutralität in den Körperflüssigkeiten zwischen den Geweben und für die Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks. Mineralstoffe liegen in unterschiedlichen chemischen Verbindungen vor (siehe unter den einzelnen oben aufgeführten Mineralstoffen). Leicht oder überhaupt verfügbar sind für den Organismus meist nur ganz bestimmte Verbindungen, etwa Natrium und Chlorid in Form des Kochsalzes oder Zink in Form von Zinkchelat.

Weblinks

Einzelnachweise